In Bamberg wird der Schutz für die Schwächeren sehr ernst genommen

Seit 1. Oktober wird im Auftrag der Stadt Bamberg die Geschwindigkeit kontrolliert

Foto: Pressestelle Rathaus Bamberg

In der Stadt Bamberg wurden zum 1. Oktober diverse Maßnahmen zur kommunalen Geschwindigkeitsüberwachung eingeführt. Gemessen wird an insgesamt 67 Standorten vor allem im Umfeld von sensiblen Gefährdungsstellen, wie z.B. im Umfeld von Schulen und Kindergärten, Seniorenheimen, Tempo-30-Zonen sowie in Wohngebieten. Grund, in diesen Bereichen gilt ein besonderes Schutzbedürfnis von Fußgängern, Radfahrern und Anwohnern gegenüber Verkehrsteilnehmern mit überhöhter Geschwindigkeit.

Vorangegangen war eine sorgfältige Auswahl der Mess-Stellen, die teilweise durch Meldungen aus der Bürgerschaft hervor gegangen sind.

Das Projekt ist zunächst für 3 Jahre vorgesehen. Wir als gGKVS werden in der Stadt Bamberg nach einer Erststudie und Analyse der Gefährdungssituation umfangreiche Präventionsarbeit ausführen. Nicht nur Unfall-, sondern auch alle Gefahrenschwerpunkte sollen kontinuierlich analysiert und ausgewertet werden, so dass die Stadt und die Bürger den behutsamen und sinnvollen Einsatz von Kontrollmaßnahmen auf Basis von objektiven Zahlen stets überprüfen können.

Mit dieser nachhaltigen Aktion sollen alle Verkehrsteilnehmer immer wieder daran erinnert werden, ihr Verhalten regelmäßig zu überdenken und zu ändern.

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