Bamberg - Beispiel für Nachhaltigkeit zum Thema Unfallverhütung

So kann Präventionsarbeit wirken ...

Foto: Stadt Bamberg

Warum ist Bamberg ein Musterbeispiel für gute Präventionsarbeit im Straßenverkehr? Schon drei Jahre zeigen verschiedene Maßnahmen im Straßenverkehr, wie z.B. regelmäßige Datenerfassung an Gefährdungsstellen, ein darauf abgestimmter Aktionsplan und - natürlich - letztendlich die angemessenen Umsetzungen dafür, wie ernst und wichtig Präventionsmaßnahmen zur Unfallverhütung auf Bambergs Straßen genommen werden ...

Aber - wie wir ja alle wissen, fängt Verkehrserziehung nicht erst bei den Erwachsenen an sondern bereits bei den Kleinen. Und, so ist Bamberg ebenfalls hervorzuheben in Sachen Früherziehung im Straßenverkehr. Die Schulweg-Sicherheitswochen wurden umfangreich durchgeführt. Diese Zahlen sprechen für sich:

3 Jahre an jeweils 5 Schulen mit 10 Klassen = 230 Kinder pro Jahr macht 690 Kinder insgesamt!

Natürlich mit dem Wissen der Eltern, die mit einem Elternbrief über die Aktion informiert worden sind sowie eine Briefkastenaktion, die das gesamte Einzugsgebiet auf diese Präventionsmaßnahme und seinen Zweck hingewiesen hat.

Und - auch das ist in Bamberg einzigartig: Die Premiere eines Plakates im Einsatz für die Präventionsarbeit. Nicht etwa irgendeins, sondern abgebildet sind Schüler der Luitpold Grundschule. Ausgelöst wurde diese Idee durch das große Erstaunen des Direktors der Luitpold Grundschule, wie schnell die Autos an seiner Grundschule vorbeifahren. Vor Einsatz dieser einzigartigen Präventionsmaßnahme wurden die Stimmen der einzelnen städtischen Größen eingeholt, die das Projekt hundertprozentig unterstützen (siehe Bild).

Nun sagen die Kinder "Danke, dass Sie sich an Tempo 30 halten"  auf eine sehr plakative Art und erinnern Autofahrer aus der Region auf ungewöhnliche und lebendige Weise daran, sich an das Tempo zu halten.

Wir finden, eine bisher beispiellose, partnerschaftliche Aktion, die unsere Präventionsmaßnahmen zur Unfallverhütung wirksam umsetzt.